
VfL, Auf den Spuren der Indianer
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VfL Nastätten
Auf den Spuren der Indianer
Vor vielen Monden rief
Häuptling Steffi Michel (Adlerfeder) ihre Stammesbrüder zwischen 6 und 12
Jahren zu einem Zeltlager des VfL Nastätten vom 23. bis 28.06. 2008
zusammen. Aus allen Teilen des weiten Blauen Ländchens kamen sie zusammen:
Kleiner Wolf, Stinkende Socke, Große Schlafmütze und viele andere, um 5 Tage
im Lager zu beraten, tanzen, zu spielen und ihre Kräfte zu messen.
In sengender Hitze bauten
sie am 1. Sonnenaufgang gemeinsam mit dem Künstler Mannu ihre Trommeln,
spannten Büffelfelle auf selbst gefertigte Holzrahmen und gestalteten
dekorativen, farbenfrohen Schmuck aus selbst hergestelltem Filz.
Kurz vor Sonnenuntergang
trommelten Adlerfeder und ihre Unterhäuptlinge die Stammesbrüder zusammen,
um auf dem Pfad der Bäume mithilfe des Großen Manitu zur Siedlung des weißen
Freundes Ulrich Bayer zu wandern. Dort verzehrten sie mit großem Appetit
neuzeitliche Fladen, gefüllt mit Bisonfleisch und Gartengemüse. Sie dankten
den Gastgebern mit einem Indianertanz und sangen, musikalisch begleitet von
Bernd Bott, fröhliche Lieder.
Am folgenden Tag übten
sich die KriegerInnen im Fort Hahnenmühle in Fluss- und
Schluchtenüberquerung sowie Kisten stapeln. Sie bewiesen dabei großen Mut
und Geschicklichkeit. Viele Übungen trugen zum Zusammenhalt des Stammes bei.
Bevor sie sich in ihren Tipis zur Nachtruhe begaben, konnten sich die
KriegerInnen bei dem Film "Die Bärenbrüder" entspannen.
Am Morgen des 3. Tages
erfrischten sich alle in den Fluten des Waldschwimmbades. Kurz nach ihrer
Rückkehr zeigte der tags zuvor aufgeführte Regentanz seine Wirkung: Der
Große Manitu öffnete die Himmelsschleusen und schickte Donner und Blitz. Den
Nachmittag verbrachten die Stammesbrüder daher im großen Versammlungstipi
mit Spielen, Wettkämpfen und "Wurmwrestling". Der Künstler Mannu begeisterte
wiederholt durch seine Werke und seine Persönlichkeit.
Wie in jedem Jahr maßen
die KriegerInnen und die Blauröcke ihre Kräfte, dieses Mal bei einem
spannenden Völkerballspiel. Gegen Abend stillten alle Hunger und Durst am
Lagerfeuer.
Am Vormittag des 4. Tages
verteilte Häuptling Adlerfeder die neue Stammeskleidung, die von der
Sportjugend gestiftet wurde. Nachdem sich die Stammesbrüder mit einer
Gulasch- und Gemüsesuppe gestärkt hatten, fuhr man mit vielen Pferden unter
Führung des "Großen Bären" (Gerd Bräutigam) nach Andernach ins Trampolino
und den Kanditurm.
Der letzte Tag der großen
Zusammenkunft bot nochmals spannende Unterhaltung. Bei einer Lagerolympiade
und der Prüfung zum Erwerb des Fußballführerscheins zeigten die KriegerInnen
wieder einmal ihre Fertigkeiten.
Mit dem Abbau der Tipis
und der Verabschiedung der Stammesbrüder endete eine Woche voller Abenteuer,
Spaß und Unterhaltung - und hauswirtschaftlicher Pflichten, die alle
Beteiligten mit hoher Motivation und Engagement erfüllten.
Allen freiwilligen
Reinigungskräften und Geld- und Kuchenspendern und den 10 ehrenamtlichen
Betreuern ein herzliches Dankeschön.
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